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  #11  
Alt 30.08.2010, 12:23
freundhein freundhein ist offline
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freundhein befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat von Posh Beitrag anzeigen
Danke
Was ist nun der Unterschied zwischen einer akuten Bänderzerrung und einer Bänderdegeneration?
Ich würde vermuten: Eine Zerrung geschieht plötzlich, z.B. bei einem Sturz, eine Degeneration vollzieht sich schleichend, z.B. bei einem Knickfuß, der nach und nach immer „schiefer“ wird – und den die ausgeleierten/schwachen Bänder nicht ausreichend stabilisieren können.
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  #12  
Alt 13.09.2010, 15:25
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Posh Posh ist offline
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Posh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich würde vermuten: Eine Zerrung geschieht plötzlich, z.B. bei einem Sturz, eine Degeneration vollzieht sich schleichend, z.B. bei einem Knickfuß, der nach und nach immer „schiefer“ wird – und den die ausgeleierten/schwachen Bänder nicht ausreichend stabilisieren können.


Deine Konklusion ist richtig,

Eine Bänderdehnung/Zerrung wird durch gewaltsames Uberdehnen/Überstrecken eines Gelenkes verursacht, dabei werden die Gelenkflächen über das normale Maß getrennt. Durch die kurzzeitige Trennung und Verschiebung können erhebliche Verletzungen an der Gelenkkapsel und am Bandapparat entstehen.
Es ist nur durch einen Arzt möglich das Verletzungbild exakt zu sondieren, da eine Bänderzerrung/Bänderdehnung nur schwerlich von einem Bänderriss oder einer Verstauchung (Distorsion) abzugrenzen ist.
Es ist zudem wichtig so schnell wie möglich einen Arzt zu konsultieren, denn je schneller das verletzte Gelenk stabilisiert und somit entlastet wird um so wahrscheinlicher ist die völlige Ausheilung der Verletzung.
Eine unbehandelte Bandverletzung führt zur Instabilität des betroffenen Gelenkes, dabei wird die Funktion des Gelenkes soweit beeinträchtigt, dass die unphysiologische Belastung der puffernden Knorpelschicht in einer vorzeitigen Arthritis/Arthrose enden kann.
Leider wird oft gerade die Bänderdehnung am z.B.unteren Sprunggelenk nicht behandelt, was zu einer dauerhaften Instabilität des Gelenkes führen kann.

So kann eine unbehandelte Bänderdehnung/ Zerrung zu einer dauerhaften Fehlstellung im betroffenen Gelenk führen.

Das heisst die Ursachen, die zu zu einer Fehlstellung führen sind zwar verschieden, aber die Symptome und die daraus resultierende weitere schädigende Wirkung auf das nächste, die Fehlstellung ausgleichende Gelenk ist gleich.
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  #13  
Alt 13.09.2010, 19:50
freundhein freundhein ist offline
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Vor langer Zeit bin ich einmal von der Leiter gefallen, unglücklich aufgekommen, Fuß umgeknickt, das Band war offenbar „angerissen“. Die Schmerzen waren entsprechend. Ich erinnere mich, dass sie damals im Krankenhaus davon gesprochen hatten, dass immer öfter auch nicht operiert wird, sie in meinem Fall aber operieren würden. Fand ich ok, das Ergebnis fiel auch angenehm „straff“ aus. Vielleicht hat mich das bisher ja vor einem Knickfuß bewahrt, kann ich aber nur vermuten ...
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  #14  
Alt 14.09.2010, 08:55
magschöneschuheIII magschöneschuheIII ist offline
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Warum sind Wanderschuhe, auch für einfache Wandertouren, knöchelhoch?


Ich würde mich freuen, wenn hier eifrig geantwortet würde, auch gerne spekulativ

Ja, ich habe einen Hintergedanken.


zur Entlastung, da der Wanderer meist neben seinem viell. schon erhöhten Gewicht noch Gepäck trägt, bergab geht, sonst nur eben/asphaltiert/flach geht >> knöchelhoch, da das Wandern eine erhöhte und ungewohnte Belastung darstellt

Gibt auch Barfußwanderer... jung, leicht, wenig Gepäck, trainiert und erfahren ;-)

Nebengedanke: wenn ich die Beweglichkeit des Knöchels einschränke, wird doch das Problem eigentlich auf die darüberliegenden Gelenke übertragen und potenziert (Hebelgesetz)?
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  #15  
Alt 19.09.2010, 18:06
utala utala ist offline
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Nebengedanke: wenn ich die Beweglichkeit des Knöchels einschränke, wird doch das Problem eigentlich auf die darüberliegenden Gelenke übertragen und potenziert (Hebelgesetz)?
Klagen nicht die Ärzte in Skigebieten über eine Anhäufung von Brüchen und Bänderschäden im Kniebereich, seitdem Skischuhe fester geworden sind und die Beweglichkeit im Knöchel einschränken?
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  #16  
Alt 19.09.2010, 23:24
freundhein freundhein ist offline
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Klagen nicht die Ärzte in Skigebieten über eine Anhäufung von Brüchen und Bänderschäden im Kniebereich, seitdem Skischuhe fester geworden sind und die Beweglichkeit im Knöchel einschränken?
Hallo utala,

ja, das ist wohl eine der Ursachen:

Erwachsene Skifahrer etwa ziehen sich besonders häufig eine Knieverletzung zu. Der Grund? „Heutzutage sind Skier und Skischuhe starr miteinander verbunden – der erste Angriffspunkt ist das Kniegelenk“, erklärt Karl Benedetto. Entsprechend häufig komme es zu Bandverletzungen im Kniebereich sowie zu „extrem vielen Schienbeinkopfbrüchen“. Und die häufigsten Probleme der ganz jungen Skisportler? „Bei Kindern kommen, weil sie mehr Beweglichkeit im Skischuh haben, Unter- und Oberschenkelbrüche häufig vor“, berichtet der Mediziner. „Drehbrüche am Unter- und Oberschenkel sind auch infolge der kindlichen Knochenstruktur häufig.“ Mit zunehmendem Alter wiederum erhöht der Knochenabbau das Risiko, dass man sich bei einem Sturz etwas bricht. „Wir sehen viele Patientinnen und Patienten im Alter ab 45, 50 Jahren mit komplexen Frakturen“, so Benedetto.

„In der Computertomographie zeigt sich dann häufig ein Abbau der Knochenstruktur.“
Ob in jungen oder in reifen Jahren – im Jänner, wenn es oft besonders kalt ist und die Pisten sehr hart sind, kommt es bei den Alpinsportlern gehäuft zu Knochenbrüchen. „Wir sehen im Jänner generell mehr Frakturen, mehr Hüft- und Wirbelsäulenfrakturen“, erklärt Unfallchirurg Benedetto. „Auf einer harten Piste ist es, als würden die Skifahrer auf Asphalt stürzen.“ Ist der Schnee hingegen weich, kommt es zu „vielen Kreuzbandverletzungen“, denen oft kein massiver Sturz vorausgeht. Benedetto: „Die Ursache ist z. B. Überstrecken, spontanes Überbeugen oder eine Rotation, eine Drehung.“


http://www.medizinpopulaer.at/archiv...erhindert.html
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  #17  
Alt 25.09.2010, 20:39
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http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben...n-un-6013.html
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Sportverletzungen - Skifahren und Snowboarden
Dr. med. Karlheinz Zeilberger, Facharzt für Innere Medizin und Sportmedizin


Risk and fun
Skifahren und Snowboarden werden immer sicherer. In den letzten 30 Jahren ging der Anteil an Alpinsportlern, die verletzt nach Hause kehrten, um 50 Prozent zurück. Nach Angaben der Auswertungsstelle für Ski-Unfälle in Düsseldorf (ASU Ski) mussten sich im Winter 2007/2008 zwischen 50.000 und 52.000 Skifahrer nach einem Unfall auf der Piste in ärztliche Behandlung begeben.

Etwa 7.200 Sportler verletzten sich so schwer, dass sie länger als einen Tag im Krankenhaus verbrachten. Trotzdem ist auch die Zahl der stationär versorgten Verletzungen in den letzten Jahren um etwa ein Viertel zurückgegangen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Krankenhaus nach schweren Verletzungen hat sich mehr als halbiert. Gründe sind unter anderem das bessere Ausrüstungsmaterial und eine höhere Rücksichtnahme unter den Sportlern. Einen leichten Anstieg verzeichnet die ASU Ski allerdings bei Verletzungen in den Bereichen Schulter/Oberarm und Rumpf/Hüfte/Oberschenkel.
Das Verletzungsrisiko beim Snowboarden liegt nicht höher als beim Skifahren. Aber Anfänger ziehen sich leicht Blessuren zu - oftmals schon am ersten Übungstag.


Selbstüberschätzung und Überforderung
Einige Sportmediziner vermuten, dass sich ein Großteil aller Snowboard- und Ski-Unfälle außerhalb der gesicherten Skipisten ereignet. Selbstüberschätzung und mangelnde Geländeerfahrung führten dazu, dass die Freizeitsportler die Pisten verlassen und schnell überfordert seien, so die Experten. Sicher ist jedenfalls, dass fehlende Kondition und Konzentration, vor allem bei Übermüdung, für viele Unfälle auf der Piste verantwortlich sind. Nur 20 Prozent aller Ski-Unfälle ließen sich dagegen auf eine unzureichende technische Ausrüstung zurückführen, berichtet die Stiftung Sicherheit im Skisport.
Snowboarder stürzen in erster Linie selbstverschuldet, wenn sie das Gleichgewicht verlieren. Kollisionen mit Bäumen, Masten - oder seltener - anderen Pistenbenutzern machen weniger als zehn Prozent aller Snowboard-Unfälle aus. Noch gefährlicher sind Sprünge, nach denen grundsätzlich jedes Körperteil auf dem harten Schnee aufschlagen kann.
Knie und Unterarme
Rund 34 Prozent aller Ski-Unfälle betreffen die Knie, auf Platz zwei liegen Oberarm- und Schulterverletzungen. Kombinierte Kapsel-Bandverletzungen stehen ganz oben auf der Verletzungsskala. Meist ist das Knie-Innenband oder das vordere Kreuzband an der kombinierten Verletzung beteiligt (Kniebinnentrauma). Ganz typisch sind auch Verletzungen des Daumengrundgelenks, die zu einer Bänderzerrung, einem Bänderriss (Skidaumen) oder gelenksnahen Knochenbruch führen. Der Anteil der Kopfverletzungen blieb in den letzten Jahren konstant bei etwa 10 bis 15 Prozent - er könnte jedoch durch die zunehmende Akzeptanz von Helmen sinken, so die Hoffnung von Fachleuten.
Bei den Snowboardern sind beide Beine fest auf dem Snowboard verankert. Das vermindert die Dreh- und Scherkräfte auf die Kniegelenke. Dafür kann der Sportler Stürze nicht so leicht abfangen. Snowboarder müssen deshalb vor allem handgelenksnahe Brüche des Unterarms und der Handgelenke fürchten. Seltener sind Verletzungen der Knie, Sprunggelenke, Schultern und des Kopfes. Folgen der Kopfverletzungen sind meist Gehirnerschütterungen.
Vorbeugen
Skifahrer haben mehr Risikobewusstsein entwickelt. Auch bei der Ausrüstung (Ski, Bindung und Skischuh) wurden Fortschritte in punkto Sicherheit erzielt. Sportler können ihr Verletzungsrisiko durch eine konsequente Vorbereitung (gute Kondition, Skigymnastik) selbst minimieren.
Da durch den mittlerweile vorherrschenden Carvingski bereits im Kindesalter höhere Geschwindigkeiten üblich sind, ist Kindern aber auch allen erwachsenen Skifahrern der Einsatz von Helm und Rückenprotektoren zu empfehlen. Experten raten, beim Helmkauf auf die europäische Sicherheitsnorm EN 1077 zu achten. Träger von Hüftgelenksprothesen können sich für die operierte Seite Hüftprotektoren zulegen. Diese sind in orthopädischen Sanitätshäusern erhältlich.
Für Snowboarder gibt es (ähnlich wie für Inline-Skater) Handgelenksschützer mit einer starren Schiene auf der Seite der Handfläche. In einigen Snowboardhandschuhen sind sie schon eingearbeitet. Eine norwegische Studie konnte nachweisen, dass Handgelenksprotektoren in den Handschuhen das Verletzungsrisiko am Handgelenk nahezu halbieren können (Am J Sports Med. 2001; 29(5): 581-585). Spezielle Schulungen für Snowboarder, in denen sie ungefährliche Sturztechniken erlernen, können Verletzungen vorbeugen.
Je mehr und höher die Sprünge, je extremer die Geländefahrten, desto eher sollte sich ein Snowboarder einen Rückenprotektor zulegen - ein Helm sollte auf jeden Fall zur Standardausrüstung gehören.
Passen Sie Geschwindigkeit und Fahrstil Ihrem Können an! Es ist bekannt, dass sich ein Großteil aller Pistenunfälle in den Nachmittagsstunden ereignet. Lassen die Bretter stehen, wenn sie erste Ermüdungszeichen wahrnehmen. Noch wichtiger ist: Lassen Sie die Finger vom Alkohol!
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  #18  
Alt 17.08.2017, 10:42
1/2Choo 1/2Choo ist offline
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1/2Choo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Danke
Was ist nun der Unterschied zwischen einer akuten Bänderzerrung und einer Bänderdegeneration?
Hier will es einer auch wirklich GANZ genau wissen. Du könntest es auch googeln.. oder deinen Arzt fragen.

http://www.runnersworld.de/gesundhei...ung.277689.htm
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